Was ist das Usenet? Fakten, Wissenswertes & die besten Anbieter im Check

Wer eine Alternative zum heute weltweit bekannten Internet sucht, hat das Usenet gefunden. In derselben Zeit auf die Beine gestellt, diente das Usenet als Austauschmöglichkeit unzensierter und werbefreier Art. Diskussionsgruppen – auch als Newsgroups bekannt – sollten dabei die Inhalte in Kategorien gliedern und das Verfolgen vereinfachen. Über die Jahre hat sich das Usenet natürlich stark weiterentwickelt – und kann eine Menge Potential bieten. Doch was genau ist das Usenet eigentlich? Als erfahrener Experte in dem Bereich habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, alle wichtigen Fragen rund um das Thema ausgiebig aufzuklären.

Top 5 Usenet Anbieter im Vergleich

USENET ANBIETER

SERVICES

Test-Konto

PREISNIVEAU

BEWERTUNGEN

WEBSEITE

1. Eweka
4.500+ Tage Vorhaltezeit
EU-basiert
125.000+ Newsgroups
350.000 TB Datenvolumen
Redundante Ausfallsicherung
24/7 Support
256-bit SSL
7 Tage kostenlos testen – unbegrenztes Datenvolumenunbegrenztem Datenvolumen! 7,00 – 9,60€

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2. Newshosting
Globale Serverfarmen
Grenzenloser Zugang
Gratis Newsreader mit integriert
110.000+ Newsgroups
256-bit SSL
4.500+ Tage Retention
14 Tage kostenfrei testen – mit bis zu 30GB Datenvolumen 10 bis 15,83 US-Dollar

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3. Easynews
Globale Server-Standorte
60 Verbindungen
110.000+ Newsgroups
VPN integriert
Mehrere Dateidownloads
14 Tage kostenlos testen - mit 50GB Datenvolumen 10€ – 15€

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4. Usenext
6 Server in EU & USA
30 Verbindungen
200.000 Newsgroups
256-bit SSL-Verschlüsselung
10+ Jahre Retention
Hier 30 statt 14 Tage kostenlos testen – bei voller Geschwindigkeit & unbegrenztem Datenvolumen! 7,95 – 26,95€

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5. Usenet.nl
200.000 Newsgroups
5 Serverfarmen
16 Verbindungen
256-bit SSL
Auch mobil zugänglich
Über 4.000+ Tage Retention
14 Tage kostenfrei testen – mit GB Datenvolumen bei voller Geschwindigkeit 8,33€ oder 13,99€

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Das sollte man zum Usenet wissen

Was ist das Usenet eigentlich? Das heute weltweit bekannte Internet ist durch den Vorläufer Arpanet entstanden – ein durch das Militär kontrolliertes Netzwerk. Tom Truscott, Jim Ellis und Steve Bellovin gründeten jedoch im Jahre 1979 eine Alternative: Sie verbanden zwei Unix-Rechner miteinander und tauschten über damalige Telefonleitungen Daten aus. Ziel war es dabei, den Datenaustausch unzensierter Art zu ermöglichen, eine Informationsplattform und Kommunikationsmöglichkeit zu schaffen. Bis heute gilt das Usenet daher noch als eine Art “Schwarzes Brett”. Mit Hilfe von Foren konnten sich Nutzer austauschen und Inhalte bereitstellen – um die Informationen zu gliedern, wurden dabei Kategorien geschaffen – auch als Newsgroups bezeichnet. Die ersten Newsgroups umfassten acht verschiedenen Themengebiete und wurden daher als “Big-Eight” bezeichnet:

  • comp – alle Inhalte rund um den Computer
  • sci – wissenschaftliche und technische Themen
  • soc – gesellschaftliche Themen
  • talk – Allgemeines
  • rec – Inhalte rund um Freizeit und Erholung
  • news – Themen rund um das Usenet
  • misc – Sonstiges
  • humanities – kulturelle Inhalte und Geisteswissenschaften

Diese Themengruppen wurden mit der Zeit erweitert – und auch die Fülle an Inhalten wächst heute im Usenet täglich. So kommt es, dass sich hier mehr als 350.000 Terabyte an Daten einsehen lassen, die teilweise im herkömmlichen Internet nicht zu finden sind. In der Hauptsache bietet das Usenet Zugang zu Textdateien, aber auch andere Inhaltsformen sind heute vertreten. Insgesamt mehr als 220.000 verschiedene Newsgroups sind unter Nutzern heute bekannt. Wer die Inhalte einsehen möchte, muss dies übrigens über die Usenet Suche mit einem Newsreader tun – hierbei handelt es sich um eine Software, die die Inhalte durchstöbert und herunterladen kann.

Usenet Nutzer erhalten unzensierten Zugang
Usenet kann als Internet-Alternative völlig legal genutzt werden. Image: by StockSnap from Pixabay

Usenet Vor- und Nachteile gegenüber dem Internet

  • Unzensierte Inhalte
  • Keine Werbung
  • Datenschutz
  • Keine Überwachung
  • Große Datenmengen verfügbar
  • Einfacher Zugang zu den Inhalten
 
    –   unbegrenzter Zugang ins Usenet ist mit Gebühren verbunden

So verschafft man sich Usenet Zugang

Wenn auch Sie das Usenet nutzen möchten, müssen Sie sich zunächst einmal für einen Usenet Anbieter entscheiden. Es gibt zahlreiche Provider, die mit besonders günstigen Konditionen werben oder auch zahlreiche Vorteile mitbringen – doch nicht bei jedem Unternehmen lohnt sich die Registrierung auch. Daher möchte ich nachfolgend noch einmal verdeutlichen, welche Anbieter zu den Top-Unternehmen am Markt gehören und absolut vertrauenswürdig erscheinen.

Was diese Unternehmen ausmacht? Sie haben mit Hilfe eigener Rechnerfarmen ein Netzwerk geschaffen, mit dem sie Zugang ins Usenet verschaffen können. Dabei achten die Anbieter auf eine SSL-Verschlüsselung bestmöglicher Art, um Ihre Daten zu schützen und Sie sicher surfen zu lassen. Neben den Usenet Anbietern müssen Sie sich aber auch für einen Usenet Newsreader entscheiden. Hierbei handelt es sich um eine kostenfreie oder gebührenpflichtige Software, die nach dem Download für das Durchstöbern der Usenet Inhalte zuständig ist und Ihnen dabei hilft, die richtigen Inhalte zu entdecken und speichern. Nur die wenigsten Usenet Anbieter agieren mit einer eigenen Software zu diesem Zweck, sodass Sie hier alles aus einer Hand erhalten können.

Meist können Sie zwischen Prepaid Tarifen und Usenet-Abonnements auswählen, wenn Sie sich für die Dienstleister entscheiden. Hierbei gilt es, genau aufzupassen. Denn: Nicht in jedem Paket ist auch unbegrenzter Zugang zum Usenet enthalten. Oftmals werden die Downloadgeschwindigkeiten gedrosselt, sobald Sie ein bestimmtes Datenvolumen aufgebraucht haben – oder auch die Surfgeschwindigkeit an sich fällt nicht ganz so gut aus. Daher sollte bei der Wahl des Anbieters stets auf die Inhalte der Tarife, einen guten Kundenservice und auch eine möglichst lange Vorhaltezeit geachtet werden, wenn Sie sich einen unbegrenzten Zugang wünschen.

Usenet Suche
Die Usenet Suche funktioniert ganz ähnlich, wie auch das Filtern der Internet-Inhalte und Webseiten. Image: by StartupStockPhotos from Pixabay

Newsgroups und weitere Usenet Inhalte im Detail

Das Usenet ist in die Online-Foren, sogenannte Newsgroups unterteilt. Mehr als 220.000 verschiedene Newsgroups gibt es bisher, sodass die “Big-Eight” schon früh um neue Kategorien erweitert werden mussten – sowie um Binaries. Hierbei handelt es sich um Rohdaten in anderen Formaten als Textdateien, die zum selben Thema gehören. Auch Binaries können heruntergeladen werden, sowie NZB-Dateien. Bei Letzteren handelt es sich um Informationen über bestimmte Usenet Beiträge selbst. So werden Informationen zur Decodierung bestimmter Inhalte geboten, die für das Entpacken und Zusammenfügen wichtig sind. Größere Dateien können im Usenet nämlich gestückelt werden, sodass es einen Newsreader zu finden gilt, der die Teile automatisch wieder zusammenfügt – dies ist beispielsweise mit NZB-Dateien möglich.

Durch die Vielzahl an Newsgroups gibt es mittlerweile mehr als 350.000 Terabyte an Daten im Usenet zu entdecken. Eine der beliebtesten Newsgroups stellt heute das Forum alt. dar, da es sich hierbei um eine offene Diskussion zu allen Themen handelt. Zensurfrei kann hier die eigene Meinung ausgedrückt werden – und das weltweit. Man schätzt übrigens, dass von insgesamt mehr als 200.000 Newsgroups rund 5.000 zur alt. Oberkategorie gehören – hier lassen sich also besonders viele neue Inhalte entdecken. Je höher die Retention eines Usenet Anbieters, desto länger werden alle Inhalte der Newsgroups gespeichert – und desto länger können Sie auch früher eingestellte Beiträge noch einsehen.

Usenet Suche mit dem richtigen Newsreader

Wie eingangs erwähnt, benötigen Sie zur Usenet Suche einen passenden Usenet Newsreader – es sei denn, dieser wurde bereits in die Software des Zugang-Anbieters mit integriert. So oder so: Die Newsreader-Software erlaubt es Ihnen, alle Usenet-Inhalte zu filtern – und zwar nach Ihren persönlichen Wünschen. So können Sie bei der Usenet Suche beispielsweise nach diesen Merkmalen filtern, um möglichst schnell zur gewünschten Datei zu gelangen:

  1. Dateiart (Text, Bild, Video, etc.)
  2. Kategorie, Thema und Unterthema
  3. Dateigröße
  4. Binaries und NZB-Dateien

Generell gilt: Je mehr Filtermöglichkeiten ein Newsreader zur Usenet Suche zu bieten hat, desto besser. Denn: So kann sich die Suche genau an Ihren Bedarf anpassen lassen und Sie gelangen schneller zum richtigen Inhalt. Ebenfalls wichtig: Bringt der Newsreader eine Vorschau-Funktion mit, können Sie einen Teil der Datei vorab und ohne Usenet Download begutachten. Das verhindert, dass Sie große Datenmengen auf Ihrem Rechner speichern müssen, die am Ende gar nicht zu Ihrer Suchintention passen.

Handelt es sich um einen kostenpflichtigen Newsreader zur optimalen Usenet Suche, sollten Sie darauf achten, dass neben angenehmen Tarifen auch zahlreiche Zahlungsmethoden wie etwa PayPal geboten werden. Dies erlaubt es Ihnen, unkompliziert und sicherer zu zahlen. Ebenfalls wichtig: Bringt ein Newsreader eine integrierte VPN-Funktion oder SSL-Verschlüsselung mit, können Sie sich etwas besser bei der Usenet Suche schützen. Denn: Auch im Usenet sind Sie nicht vor Viren gefeit.

Sicherheit im Usenet
Auch im Usenet müssen Sie sich vor Viren schützen können. Image by Tumisu from Pixabay

Usenet Downloads - diese Geschwindigkeiten sind möglich

Fest steht: Im Usenet können Sie genauso schnell surfen, wie es Ihr Internetprovider erlaubt. Denn: Beste Usenet Anbieter schränken Ihre Geschwindigkeit bei der Usenet Suche nicht ein, wenn Sie sich für einen entsprechenden Premium-Tarif entscheiden. Eigene Serverlocations globaler Art sorgen dafür, dass die Provider Sie aber auch mit bester Downloadgeschwindigkeit versorgen können – bis zu 1.000 MBit/s sind dabei möglich, wie sich über die Zeit gezeigt hat. Wenn Sie diese Highspeed Downloads unbegrenzt genießen möchten, sollten Sie genau darauf achten, dass Ihr Provider keine Drosselungen vornimmt und auch Ihr Datenvolumen im entsprechenden Tarif nicht gedeckelt wird.

NZB-Dateien herunterladen

Wie bereits erwähnt, enthalten NZB-Dateien Informationen zur eigentlichen Datei, beziehungsweise zum Download des gewünschten Inhaltes. Hier können etwa Downloadlisten zu einzelnen Teilen einer Datei enthalten sein, oder auch Anweisung zur Entschlüsselung der Formate. Konnten Sie einen Newsreader mit NZB-Import auswählen, können Sie gezielt nach den NZB-Dateien suchen und deren Download starten. Wenn Sie nach dieser Art von Datei suchen wollen, müssen Sie dabei nur die Endung „.nzb“ mit angeben.

Wurde in den gewählten Newsreader keine NZB Usenet Suche mit integriert, können Sie aber auch eine spezielle Suchmaschine für diese Art von Inhalt nutzen. Unternehmen wie beispielsweise NZBIndex bieten auch zahlreiche Filtermöglichkeiten, die Sie schnellstmöglich zur richtigen Datei gelangen lassen.

FAQs rund um das Usenet

An dieser Stelle möchte ich etwas näher auf die Themen rund um das Usenet und die Usenet Suche eingehen. Denn: Je intensiver Sie sich vorab mit allen Details beschäftigen, desto einfacher fällt Ihnen im Anschluss auch die Usenet Nutzung. Auch können Sie sich mit dem nötigen Wissen deutlich leichter für den richtigen Usenet Anbieter und Newsreader entscheiden – und unnötige Kosten umgehen.

Ist das Usenet illegal?

Das Usenet ist keineswegs als illegal einzustufen: Hierbei handelt es sich um ein legales Netzwerk als Alternative zum Internet, das nicht zensiert wird und auch keine Werbung mitbringt. Usenet Anbieter lassen sich daher als eine Art Internetprovider beschreiben. Wichtig zu wissen: Auch im Usenet können sich Viren verstecken, weshalb Sie sich für einen geschützten Zugang entscheiden sollten.

Kann ich Usenet gratis testen?

Sie müssen sich nicht sofort für einen kostenpflichtigen Premium-Zugang zum Usenet entscheiden, wenn Sie die Usenet Suche noch gar nicht kennen. Denn: Die meisten Provider bieten einen Testzugang an, durch den Sie zwischen zehn und 30 Tagen gratis ins Usenet gelangen können. Inkludiert ist oftmals auch ein kostenfreies Datenvolumen von bis zu 30 GB, mit welchem Sie die wichtigsten Inhalte einsehen können. Entscheiden Sie sich dann gegen die weitere Nutzung, müssen Sie vor Ablauf der Testphase kündigen – sonst kann es zu Folgekosten durch automatische Abonnements kommen.

Was kostet das Usenet?

Wenn Sie sich für einen Usenet Tarif durch die verschiedenen Provider entscheiden müssen, können Sie oftmals schon für weniger als fünf Euro mit einsteigen. Bei solchen Preisen handelt es sich jedoch um begrenzte Zugänge, beziehungsweise Basic-Tarife – Sie können also keine unbegrenzten Datenmengen ansehen und herunterladen. Für das volle Usenet-Erlebnis werden etwa zehn bis 20 Euro fällig.

Gibt es einen Usenet Zugang ohne Anmeldung?

In den meisten Fällen ist für den Zugang zur Usenet Suche eine Anmeldung, beziehungsweise Registrierung vonnöten. Schließlich handelt es sich um Tarife, die erst nach Angabe der persönlichen Zahlungsdaten in Anspruch genommen werden können. Auch die Testzugänge werden erst ermöglicht, wenn Sie sich bei dem Provider angemeldet haben.

Ist man im Usenet anonym?

Im Usenet kann man sich anonym bewegen, sofern man sich für einen Anbieter mit integrierter VPN-Software entscheidet. Newsreader wie Giganews haben diese in ihr Angebot integriert – und zwar ohne zusätzliche Kosten. So können Sie Ihre IP-Adresse und Location verschlüsseln oder ändern, wenn Sie unzensierte Inhalte einsehen möchten und bei der Usenet Suche auf das volle Angebot zurückgreifen möchten.

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